Ursachen für Rückenschmerzen

Um zu wissen, wie man Rückenbeschwerden vorbeugen kann, muss man wissen, was Rückenbeschwerden verursacht.

Gerade einmal 5% der Rückenschmerzen werden anatomischen Strukturen zugeordnet (Bandscheibenvorfall oder –vorwölbung, Skoliose, Gelenkverschleiß, Darmerkrankungen usw.).

In erster Linie werden Muskelverspannungen um die Wirbelsäule durch Fehlhaltungen wie einseitiges Sitzen oder Stehen begünstigt. Körperliche Überbelastungen, durch beispielsweise schweres Heben und Tragen, können ein weiterer Grund sein.
Aber auch Stress und andere psychische Belastungen ( Unzufriedenheit auf der Arbeit, Probleme innerhalb der Familie/ Beziehung...) sind Risikofaktoren, die für Beschwerden im Nacken und Rücken sorgen können. Grund dafür ist das sogenannte vegetative Nervensystem (Sympathikus), dass die Aktivität der Muskulatur unwillkürlich steigert.
Und mit der Verspannung der Muskeln wird ein Kreislauf in Gang gesetzt: Der Druck im Gewebe steigt- der betroffene Bereich der Wirbelsäule wird weniger beweglich- Bandscheiben nehmen langfristig durch den einseitigen Druck an Höhe ab- Stoffwechselvorgänge verlangsamen sich- verspannte Muskeln können keine Kraft entwickeln- andere Muskeln versuchen das zu kompensieren, werden überlastet und verspannen sich wiederum...

All das wird dann von Nervenenden in der Haut, den Gelenken, den Muskeln, Sehnen und Bindegeweben als Schmerzsignal über das Rückenmark letztlich zum Großhirn geleitet wird.